TheoPrax (WPG)  
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Steckbrief
Stundentafel: Gruppengröße:
Klasse: 6. 7.
Wochenstunden: 2 2
Mündliche Matura: JA

Max. Teilnehmerzahl: 10

Einteilung in Kleingruppen: 3 - 5 Personen

Kurzbeschreibung:

Der Wahlpflichtgegenstand TheoPrax wird zweijährig 6. - 7. Klasse angeboten. Er bietet die einmalige Chance in einer Gruppe von 3 - 5 SchülerInnen für einen Auftraggeber (hauptsächlich Oberösterreichische Firmen und Unternehmen, die sich dafür bereit erklärt haben) ein Projekt abzuwickeln.

Häufig gestellte Fragen rund um TheoPrax

Kurzvideo zu TheoPrax:

Quelle: https://youtu.be/PDGNYADVjqQ (abgerufen am 13.01.2018, 15:00 Uhr)
Bildungs TV, Edugroup

Offizieller TheoPrax Info-folder:


Quelle: https://www.edugroup.at/index.php?id=247252
(abgerufen am 13.01.2019, 20:30 Uhr)

Inhalte:

Projektmanagement, Team-Kompetenzen, tatsächlcihe Umsetzung eines Projektes, Realitätsbezug, (Unternehmens- bzw.) Firmenkontakt,

Zur offiziellen TheoPrax-Homepage

Ausführliche Beschreibung

Das Gute daran: Im Hintergrund des WPGs TheoPrax steht das TheoPrax-Zentrum mit Sitz in Karlsruhe und VertreterInnen in (Ober)Österreich, zusammengfasst im TheoPrax-Kommunikationszentrum OÖ. Ein Auftrag für die SchülerInnen wird von diesem TheoPrax-Netzwerk für die WPG-Teilnehmer fertig organisiert. Die SchülerInnen sind im WPG damit betraut, ihre Kreativität und Ihr Engagement in das Ausklügeln eines Projektziels und dessen Umsetzung zu stecken!

Also: Sichere Werkstatt mit großer Wirkung!

Die Auftragszuteilung erfolgt am Beginn der sechsten Klasse, die Gruppe kennt bis dato den Auftraggeber und die konkrete Aufgabenstellung nicht. Das liegt einerseits an organisatorischen Gründen, andererseits hebt dies die Spannung! "Was, wenn mich der Auftrag nicht interessert?" mögen manche fragen; dem sei versichert: Das WPG hat aufgrund seiner Vielseitigkeit und seiner Authentizität für jeden etwas zu bieten!

Beispiele für Themenstellungen

TECHNIK

SOZIALWISSENSCHAFT

WIRTSCHAFT

Weitere Beispiele für Themenstellungen aus den verganenen Schuljahren

Die TeilnehmerInnen des WPGs erwartet maximaler Realitätsbezug und echte Verantwortung für ihr Projekt gegenüber dem Auftraggeber.
Beispielsweise arbeiten die Teilnehmerinnen in den ersten paar Monaten der 6. Klasse nach eingehender Recherchearbeit zur Themenstellung und nach theoretischen Lerninhalten zum Projektmanagement (Concept Map, systemische Landkarte, Steakholderanalyse, Risikoanalyse, Recherchetechniken, ...) an einem Angebot, welches sie dem Auftraggeber übermitteln. Das Angebot enthält beispielsweise das Projektziel und Umsetzungsmöglichkeiten, sowie alles Nötige, das den SchülerInnen von der Firma zur Verfügung gestellt werden soll, um auch zum Projektergebnis zu gelangen. Ein authentisches Verhandlungsgespräch folgt im sogenannten "Kick-Off-Meeting" mit dem Projektbetreuer des Auftraggebers - und die Projektarbeit kann beginnen.

Ca. 1 Jahr wird in der SchülerInnenkleingruppe an der Umsetzung des Projekts gearbeitet, die betreuende Lehrkraft nimmt hierbei eine unterstützende Rolle als Coach, nicht aber als Projektleiter. Dies ist für die Motivation der TeilnehmerInnen und die Authentizität der SchülerInnenarbeit ganz wesentlich! Selbstverständlich gibt es ab und zu theoretische Inhalte, die von der Lehrkraft vermittelt und von den SchülerInnen auch gelernt werden müssen. Ebenfalls kommt der Lehrkraft eine Kontroll- und Stützfunktion zu.

Den Abschluss dieses WPGs stellt neben der fertigen Umsetzung des Projekts auch ein Abschlussbericht sowie eine zugehörige Abschlusspräsentation dar. In angemessenem Rahmen präsentiert die SchülerInnengruppe den beteiligten Personen von Auftraggeber und Schule das Ergebnis ihrer Arbeit.

Das Fach wird wie gewohnt mit einer Note abgeschlossen, die sich aus den Aufzeichnungen des Beobachtungsprozesses der Lehrkraft, der sich entwickelten Team-Kompetenzen der SchülerInnen und aus Abschlussbericht und -präsentation ergibt. Was die SchülerInnen tatsächlich in ihrem Projekt umgesetzt haben, das sogenannte Projektergebnis, fließt nicht in die Note ein - der Inhalt des Projektergebnisses steht schließlich im Interesse des Auftraggebers. Die Projektarbeit ist im Interesse der Schule und fließt in die Leistungsbeurteilung ein.